Als Mario Humberto Patiño Manrique 1999 die Teilnahme an seiner ersten Ritchie Bros.-Auktion in Phoenix, Arizona plante, wusste er nicht, was ihn erwarten würde.

Er fand nicht nur genau die Maschinen, die er brauchte

„Vor Ort teilzunehmen und zu bieten jagt einem das Adrenalin nur so durch den Körper. Ein Meer aus gelbem Stahl, dazu die Rufe von Auktionator und Publikum – das ist ein tolles Gefühl."

Mario Humberto Patino Manrique

Manche Menschen sind für die Arbeit mit Baumaschinen geboren. „Als ich sechs Jahre alt war, schenkte mir der Chef meiner Mutter einen Spielzeugbulldozer“, erinnert sich Mario Humberto Patiño Manrique, Geschäftsführer von Comercializadoria de Maquinaria S.A. de C.V. (COMAQSA), Maschinenhändler mit Hauptsitz in Tijuana und Niederlassungen in Mexiko sowie Kolumbien. „Wer hätte gedacht, dass Baumaschinen – die größeren Versionen des Spielzeugdozers, um den ich jahrelang gekümmert habe – einmal mein Leben ausmachen würden?“

Nach vielen Jahren als Bauunternehmer im Nordwesten Mexikos bemerkte Manrique 1998 und 1999 eine Veränderung in der Nachfrage nach Bauprojekten. „Es gab insgesamt weniger Bauprojekte zu der Zeit, und existierende Projekte brachten deutlich weniger Gewinn“, erinnert er sich. Seine Maschinen standen mehr herum, als dass sie im Einsatz waren.

„Da fingen die Leute an, mich anzurufen und zu sagen, ‚Wenn Sie die Maschinen nicht brauchen
kaufe ich sie Ihnen ab‘.Dann kaufte ich eine neuere Maschine und verkaufte die schließlich auch weiter.“

Immer mehr Leute riefen Manrique an, weil sie auf der Suche nach Maschinen waren, nicht, weil sie Bauprojekte hatten. „Bald war ich Händler für Baumaschinen. Und ich beschloss, die Sache auf die nächsthöhere Ebene zu bringen und die erste COMAQSA-Filiale in Baja California, Tijuana zu eröffnen.“

Manrique reiste häufig über die nahe Grenze in die USA, um bei Händlern und Betrieben neuere Maschinen zu kaufen und sie dann im eigenen Betrieb in Tijuana weiterzuverkaufen – bis ihn eines Tages ein Freund zu einer Baumaschinenauktion ohne Mindestpreis in Phoenix, Arizona, einlud. Da Manrique noch nie an einer solchen Auktion teilgenommen hatte, wusste er nicht, was er erwarten sollte.

„Als ich eintraf, fühlte ich mich wie ein Kind im Disneyland!“, ruft Manrique. „So viel gelber Stahl an einem Ort, dazu das Publikum und

Mario Humberto Patino Manrique

das Tempo der Auktion – es war ein Riesenspektakel.“

Seit dieser ersten Auktion 1998 hat Manrique immer wieder an Auktionen von Ritchie Bros. in Mexiko, den USA und Kanada teilgenommen. Vor allem ein Unterschied zu anderen Auktionen fällt ihm auf: das Personal bei Ritchie Bros.

„Wenn die Mitarbeiter bei Ritchie Bros. in die orangefarbene Kluft schlüpfen, tun sie es mit Stolz – und führen die Auktion professionell durch“, sagt er. „Vom Kundendienst, von dem man einen Listenkatalog erhält, bis zum Ringmann auf der Rampe – bei Ritchie Bros. hat jeder nur ein Ziel: die Kunden zufriedenstellen.“

Manrique hat im Verlauf seiner Jahre als Kunde von Ritchie Bros. ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Er macht Geschäfte in den USA, Mexiko und Kolumbien und führt jetzt die zweite Generation in das Geschäft des Maschinenhandels ein – und in den Spaß, den die Auktionen machen. Mario Alexander oder „Alex“, der zweite von Manriques drei Söhnen, nimmt seit er 16 ist gemeinsam mit seinem Vater an Auktionen teil.

„Ich trage als zukünftiger Nachfolger meines Vaters eine große Verantwortung: Die Früchte all der Jahre voll harter Arbeit, der Respekt von Kollegen und Freunden wie Ritchie Bros. und nicht zuletzt der hervorragende Ruf, den mein Vater für COMAQSA aufgebaut hat, sollen unter meiner Führung weiter gedeihen“, sagt Alex. Die Zukunft sieht rosig aus – nicht nur für den Vater, auch für seinen Sohn.

„Vor Ort teilzunehmen und zu bieten jagt einem das Adrenalin nur so durch den Körper. Ein Meer aus gelbem Stahl, dazu die Rufe von Auktionator und Publikum – das ist ein tolles Gefühl.“

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